Dietesheim am Main, Kreis Offenbach, Hessen

 
Spätpaläolithischer Fundplatz in Dietesheim
Aufgrund von Funden einer frühgeschichtliche Arbeitsgruppe während einer stetigen Begehung der waldbestandenen Dünenflächen um einen sich immer weiter ausdehnenden Basaltsteinbruch und der häufig oberflächlich gesammelten Steinartefakte veranlasste im Herbst 1976 G. Bosinski eine kleine Sondierung in einem Waldgelände südlich der Bundesstraße 43.

Im Laufe dieser Sondierung wurde ein Acker, der sich nördlich der Bundesstraße 43 befindet, genauer untersucht. In einem nur 1 m² großen und 0,6 m tiefen Loch wurden rund 320 Artefakte gefunden. Auf Grund dessen wurde im Jahre 1977 die Suche zunächst in einer Fläche von rd. 19 m² vorgenommen und später aufgrund einer unerwarteten Artefaktakkumulation im untersten Niveaubereich im Jahre 1978 auf rd. 30 m² ausgedehnt.

Im September 1980 wurde die Grabungsfläche im Norden und im Osten nochmals um 13 m² erweitert.

Die Ausgrabungen wurden im Auftrag der Archäologischen Denkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege Hessen durchgeführt.