Willkommen im digitalen Dietesheim am Main, Kreis Offenbach, Hessen!

 
Basisdaten der Stadt Mühlheim und des Stadtteils Dietesheim

Geschütztes Wappen
von Dietesheim
Bundesland:
Regierungsbezirk:
Kreis:
Postzeitzahlen:
Gemeindeschlüssel:
Kennzeichen:
Hessen
Darmstadt
Offenbach
63165 (alt: 6052)
06 4 38 008
OF
Stadtgliederung:

Stadtverwaltung:

Höhe:
Lage:
3 Stadtteile und zwar
Mühlheim, Dietesheim, Lämmerspiel
Friedenstrasse 20
63165 Mühlheim
103 m ü. NN
50°07' n.Br. 08°51' ö.L.

Geografie

größere Karte
Dietesheim (Hessen) am Main liegt südlich des Mains im Rhein-Main-Gebiet in der historischen Region Maingau zwischen Mühlheim und Hanau-Steinheim.

Dietesheim ist einer der drei Stadtteile von Mühlheim am Main. Die gebürtigen Einwohner von Dietesheim aber auch viele der sogenannten "Eigeplaggten" sprechen "diddesemerisch" und nennen ihren Ort "Diddesem".

Im Süden von Dietesheim liegt der Stadtteil Mühlheim-Lämmerspiel, an den sich der Ort Hausen als Stadtteil der Stadt Obertshausen angrenzt. Die Städte Frankfurt am Main, Offenbach am Main und Hanau am Main befinden sich in unmittelbarer Nähe von Dietesheim.

Religion
Da der Ort lange Zeit im mainzischen Besitz war, wurde hier nicht die Reformation eingeführt.

Es gibt eine katholische Pfarrei St. Sebastian. Die katholische Pfarrgemeinde gehört als Teil des Dekanates Rodgau zum Bistum Mainz.

Die jetzige evangelische Kirche der "Evangelischen Friedensgemeinde" Mühlheim am Main mit Dietesheim, die sich im alten Ortskern von Dietesheim befindet, war ursprünglich die Kirche der Katholiken.

Das Kirchweihfest, die Dietesheimer-Kerb ist ein über die Ortsgrenzen hinaus beliebtes Fest, das um das Wochenende des dritten Sonntags im August jeden Jahres gefeiert wird (Samstag bis Dienstag).

Evangelische Kirche von 1751 mit Ortskern Katholische Kirche von 1891 mit Pfarrhaus

Schulen
In Dietesheim gibt es eine Grundschule, die Geschwister-Scholl-Schule.

Auch gab es eine Sonderschule, die Johann-Hinrich-Wichern-Schule (Schule für Lernhilfe). Diese wurde zum Ende des Schuljahres 2007/2008 im Juni 2008 geschlossen. Die weitere Nutzung des stadteigenen Schulgebäudes steht zur Zeit (Stand April 2009) noch nicht fest.

Sport
Neben dem Angebot von Vereinen für Ballsportarten (Spvgg Dietesheim: Fußball, Tennis, Kegeln, Basketball, Handball als Spielgemeinschaft mit Mühlheim), Turnen (Spvgg Dietesheim), Reiten (Reit- und Fahrverein Maintal), Kunstradfahren (RC Adler), Schwimmen, Gymnastik (Spvgg Dietesheim), Leichtathletik (TG Dietesheim), Badminton (TG Dietesheim), Tennis (TC Dietesheim) und vielem mehr, bietet die Schützengemeinschaft Mühlheim-Dietesheim die Möglichkeit, den Schießsport nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes auszuüben. In dem Stadtteil Mühlheim gibt es ein Hallenbad, im Stadtteil Lämmerspiel ein Freibad.

Siehe auch: Links

Städtpartnerschaften
Verschwisterungen bestehen seit 1964 mit der französischen Stadt "Saint Priest" und seit 1990 mit "Tiefenort an der Werra".

Wirtschaft
Traditionelle Wirtschaftszweige:
  • der Basaltabbau und die Weiterverarbeitung von Basalt
  • der Kiesabbau
  • das Lederhandwerk
  • die Zigarrenherstellung
  • die Main-Fischerei
Leider haben diese Wirtschaftszweige heute ihren einst wichtigen Beitrag zur Wirtschaft und in der Gestellung von Arbeitsplätzen verloren.

Bis zur Industrialisierung war Dietesheim, wie viele Dörfer am Main, geprägt durch die Main-Fischerei. Nach dem Ankauf mehrerer Besitzungen am Untermain durch das Kurfürstentum Mainz wurde im Jahre 1425 die "Schiffer- und Fischerzunft" gegründet, aus der dann später eine eigene Fischerzunft hervorging.

Fast alle alteingesessenen Familien in Dietesheim waren mehr oder weniger mit der Fischerei verbunden. Begünstigt durch seine Lage in der Nähe der Freien Reichsstadt Frankfurt beschickten auch die Dietesheimer Fischer den dortigen Markt. Ursprünglich wurden die Fische mit dem Nachen transportieren, später - nach dem Bau der Eisenbahn - mit dieser. Allerdings musste man den Weg von Dietesheim bis zum Bahnhof nach Offenbach zu Fuß bewerkstelligen, was dann meist Sache der Frauen war. Viele der Fischerfrauen brachten die lebende Ware in die Haushalte der jüdischen Familien in Frankfurt, wo sie dann im Hause ausgenommen wurden.

Im Laufe der wirtschaftlichen Weiterentwicklung verlagerten sich die wirtschaftlichen Schwerpunkte dann mehr und mehr auf den Basaltabbau und andere Bereiche (siehe oben).

Wirtschaft heute:

Insgesamt bieten die schnell erreichbaren umliegenden Städte, insbesondere Frankfurt am Main als Wirtschaftsmetropole Rhein-Main, neben den begrenzten örtlichen Beschäftigungskontigenten genügend Anreiz und Beschäftigungsmöglichkeiten für die ansässige Bevölkerung.

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